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Angst als Faktor beim Trading

Jeder gestandene Trader war schon mal in der Situation, die gar nicht so ohne oder dessen Resultat ein nicht ganz so sanfter Aufschlag am Boden der Tatsachen war. Es gibt wahrscheinlich keinen Trader, der entweder noch nie mit dem Thema Angst konfrontiert wurde, unfreiwillig aus einem Trade ausgestiegen ist oder einen Trade trotz wohl durchdachter Analyse der aktuellen Marktsituation nicht eröffnet hat. Die meisten sprechen nur nicht wirklich darüber und kehren erlittene Verluste unter den Tisch. Man könnte sagen, dieses bereits teuer bezahlte Lehrgeld wird so nicht als wertvoller Erfahrungswert an wenig erfahrene Trader und Einsteiger weitergegeben.

Man sollte aber zwischen einem unguten Gefühl, wo man sich mal nicht so sicher ist, was der Outcome tatsächlich sein wird und richtiger Angst. Hier geht es um wirkliche Angst. Die Gründe Angst zu bekommen oder zu haben sind vielschichtig. Der Grund kann im dramatischten Fall ein Margin Call (Geheimtipp: „Folge einem Margin Call nie!“) sein oder auch nur der Hintergedanke, dass immer wieder Verlust Trades passieren könnten.

Jeder Mensch geht mit Angst oder Bedenken anders um. Spricht man pure Anfänger auf dieses Thema an darf man durchaus mit einer belächelnden Reaktion rechnen. Tradern, die schon ein paar Erfahrungen sammeln mussten, werden bei der gleichen Anrede sofort an selbst gesammelte schmerzhafte Situationen erinnert. Die alten Hasen des Tradings haben gelernt den Markt und dessen Entwicklungen so zu nehmen, wie er ist. Die Angst vor dem Ungewissen hat sich in Akzeptanz gewandelt.

Die allgemeine Definition der Angst ist hier nicht hilfreich. Es geht darum mit vergangenen negativen Erfahrungen bzgl. des Tradings in die richtigen Bahnen zu lenken.

Zielführend ist es, herauszufinden, wo die Angst tatsächlich herkommt. Viele Ängste entstehen auch aus Unwissenheit, da Trading ein komplexeres Thema ist. Manche Reaktionen des Marktes kann man sich durch genaues Beobachten erklären und wäre man vielleicht aufmerksamer gewesen oder wäre bewusster auf etwaige Anzeichen des Marktes und der Entwicklung politischer Angelegenheiten eingegangen, hätten sich sicherlich auch manche Dinge vermeiden lassen.

Wichtig ist hier nichts falsch zu verstehen. Es gibt im Umgang mit dem Trading etliche Situationen, die man selbst entschärfen könnte. Risikobehaftet bleibt diese Branche immer, aber dieses sollte man durch Knowhow und Aufmerksamkeit so weit wie möglich minimieren. Deshalb gibt es auch gewisse Regeln, wie man mit dem Markt umgehen und was man beachten sollte. Diese Vorsichtsmaßnahmen kommen nicht von ungefähr und sind zur Vermeidung von Verlusten unabdingbar.

Die häufigsten Ursachen für Angst beim Trading sind die Unsicherheit über die Entwicklung des Marktes, die Gedanke die Kontrolle über einen Trade zu verlieren und das bereits angesprochene fehlendes Wissen. Analysiert und durchdenkt man so manche Situationen kommt man darauf, warum was passiert und kann damit besser umgehen oder diese sogar gänzlich vermeiden.

Doch, was sollte man tun, wenn die Vermeidungsstrategie fehlgeschlagen ist bzw. eben doch Angst beim Traden mitspielt?

Niemand spricht dieses Thema gerne und hochmotiviert an. Man tendiert eher dazu, dass entweder mit sich selbst auszumachen, seine Konsequenzen zu ziehen oder im schlimmsten Falle sogar zu resignieren und Verluste hinzunehmen.

Jeder Mensch geht mit Angst oder Bedenken allgemein anders um. Der eine ist etwas risikotoleranter und kann so die Angst bei Seite schieben. Der andere braucht etwas Unterstützung, um wieder Selbstsicherheit zu bekommen und z.B. nach einem Verlust wieder einen Trade zu eröffnen.

Wie in allen Bereichen des Lebens ist hier ein kompetenter, respektvoller und gegenseitiger Austausch sehr wichtig. Konstruktive Diskussionen über die Entwicklungen des Marktes, politische Veränderungen und eigene Erfahrungen sind wichtige Faktoren beim Trading.

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